Corona: Feiern erlaubt? Großveranstaltung? Entscheidungen für Hochzeiten, Familienfeiern, etc. im Überblick.

Corona: Feiern erlaubt? Großveranstaltung? Entscheidungen für Hochzeiten, Familienfeiern, etc. im Überblick.

Am 26. Mai 2020 haben Bund und Länder sich über die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis mindestens 29. Juni 2020 geeinigt. Die Bundesländer dürfen entscheiden, ob sie ihre bisherigen Regelungen beibehalten oder den Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu 10 Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten. Für Begegnungen mit allen anderen Menschen ist weiterhin ein Abstand von mindestens 1,50 m einzuhalten. 

Unabhängig davon behalten sich einige Länder das Recht vor, weiterhin eigene Lockerungen der Corona-Maßnahmen zu beschließen. Solche individuelle Regelungen sind für kleinere Veranstaltungen und Familienfeiern besonders interessant. Dafür gibt es kein bundeseinheitliches Vorgehen. Stattdessen dürfen die Länder eigenständig über diese Lockerungen entscheiden.

Lediglich für Großveranstaltungen gilt eine einheitliche Empfehlung. Diese sollen mindestens bis 31. August 2020 verboten bleiben. Welche Veranstaltungen von diesem Verbot betroffen sind, darüber entscheiden die Bundesländer ebenfalls selbst. 

Entsprechend gelten vielerorts unterschiedliche Regelungen. In einigen Bundesländern sind private Feiern mit bis zu 100 Teilnehmer wieder erlaubt. Andere sind vorsichtig und untersagen weiterhin jede Art von Veranstaltung. Was im Einzelfall gilt, erfährst du hier in diesem Artikel. 

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Hochzeit, Familienfeiern, etc.: Veranstaltung in Zeiten von Corona erlaubt? Entscheidungen der Bundesländer im Überblick

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Info: In den Verordnungen zur Umsetzung der Leitlinien zur Lockerung der Corona-Maßnahmen wird zwischen Versammlungen und Veranstaltungen unterschieden. Vielerorts sind kleinere Versammlungen unter freien Himmel bereits wieder erlaubt, Veranstaltungen jeder Art aber weiterhin verboten. Dabei gilt: Private Feiern (wie Hochzeiten, Taufen und Geburtstage) sind keine Versammlungen. Versammlungen im Sinne der Beschlüsse zu den Corona-Maßnahmen sind Veranstaltungen, bei der die öffentliche Meinungskundgabe im Mittelpunkt steht. Hier müsst ihr genau lesen und dürft die Regelungen für Versammlungen nicht für eure Veranstaltung anwenden.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bis mindestens 31.08.2020 verboten. Private Feiern mit bis zu 99 Gästen sind seit dem 09.06.2020 aber wieder erlaubt. Die Regelung gilt für alle privaten Veranstaltungen in Räumen, die zu diesem Zweck vermietet oder sonst zur Verfügung gestellt werden. Die Zahl der Beschäftigten am Veranstaltungsort wird nicht zur maximalen Teilnehmerzahl von 99 hinzugerechnet. Zudem gilt die Grenze unanbhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste.

Feiern in privaten Wohnräumen oder Gärten sind davon nicht betroffen. Hierfür gelten weiterhin die Regelungen zu Treffen im privaten Raum aus § 3, Absatz 2 der Corona-Verordnung. Entsprechend sind solche privaten Veranstaltungen (vorbehaltlich des Selbstorganisationsrechts des Landtages und der Gebietskörperschaften) bis mindestens 30. Juni 2020 auf maximal 20 Personen beschränkt. Es sei denn, die Teilnehmer sind 

  1. in gerader Linie verwandt sind, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder,
  2. Geschwister und deren Nachkommen,
  3. dem eigenen Haushalt angehörend oder 
  4. Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner, Partnerinnen oder Partner.

Auflagen: 

  • Menschen, die innerhalb der letzten 14 Tage in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person standen oder aktuell stehen, müssen der Feier fernbleiben. Gleiches gilt für Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung oder erhöhte Temperatur aufweisen.
  • Überall wo möglich, ist ein Mindestabstand von 1,50m einzuhalten. Ausgenommen davon sind die bereits zuvor genannten Ausnahmen aus § 3, Absatz 2 der Corona-Verordnung, wie zum Beispiel Personen, die in einem Haushalt leben.
  • Händeschütteln und Umarmungen sollten vermieden werden.
  • Der Veranstalter muss Namen und Kontaktdaten der Gäste notieren, um Infektionsketten im Zweifel nachverfolgen zu können.
  • Alles wobei vermehrt Tröpfchen ausgestoßen werden, wie zum Beispiel singen und tanzen, muss unterbleiben. 
  • Zahlungen sollten wenn möglich bargeldlos erfolgen. 
  • Veranstalter und Vermieter müssen gemeinsam ein veranstaltungsspezifisches Hygienekonzept festlegen. Dieses muss die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorgelegt werden. Das Konzept muss ersichtlich machen, wie die Kontaktpersonennachverfolgung konkret umgesetzt wird, wie die Personenzahl in Relation zur Raumgröße begrenzt werden kann, wie die geschlossenen Räumlichkeiten bestmöglich gelüftet werden und wie die Möglichkeiten zur Händehygiene umgesetzt werden können.

Bayern

In Bayern sind Großveranstaltungen bis 31.08.2020 verboten. Allerdings hat sich der Freistaat noch nicht auf eine Teilnehmerzahl festgelegt. Private Feiern, wie Hochzeiten und Geburtstage sollen laut Aussagen des Innenministers anders als Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern behandelt werden. Aktuell sind aber noch alle Veranstaltungen bis auf Weiteres verboten. Zusammenkünfte sind nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstandes möglich.

Berlin

In Berlin dürfen kleinere öffentliche und private Veranstaltungen vorerst eingeschränkt wieder stattfinden. Es gelten folgende Teilnehmergrenzen für Feiern im nicht privaten Bereich.:

Für Veranstaltungen und Zusammenkünfte in Innenräumen: 

  • Ab 2. Juni: bis zu 150 Personen
  • Ab 30. Juni: bis 300 Personen

Für Outdoor-Veranstaltungen gilt respektive:

  • Ab 2. Juni: bis zu 200 Personen
  • Ab 16. Juni: bis zu 500 Personen
  • Ab 30. Juni: bis zu 1.000 Personen

Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern sind bis 31.08.2020 verboten, solche mit über 5.000 Gästen sogar bis 24.10.2020. 

Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten und familiären Bereich sind mit bis zu 50 Personen erlaubt, wenn es einen zwingenden Grund dafür gibt. Dazu zählten Hochzeiten, Taufen und Trauerfeiern. 

Auflagen: Bei allen erlaubten Veranstaltungen sind die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz in ihrer jeweiligen Fassung und die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden zu berücksichtigen. Dazu gehören: 

  • Einhaltung der Schutzvorschriften für Personal, Besucherinnen, Besucher, Kundinnen und Kunden zur Hygiene; arbeitsschutzrechtliche Vorgaben bleiben unberührt,
  • Einhaltung der jeweils geltenden Vorgaben der zuständigen Berufsgenossenschaften, 
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m zwischen anwesenden Personen, mit Ausnahme des in § 1 Satz 3 SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung genannten Personenkreises, und die Einhaltung der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenanzahl,
  • Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Einhaltung des Mindestabstands bei Ansammlungen von Menschen in Wartebereichen,
  • Aushänge zu den Abstandsregelungen und getroffenen Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden,
  • In Innenräumen wird für eine ausreichende Belüftung gesorgt und
  • Pflicht zum Führen einer Anwesenheitsliste mit Informationen zur Kontaktnachverfolgung der Gäste und Dienstleistungsempfangenden.

Brandenburg

Nach Thüringen hat nun auch Brandenburg die Kontaktbeschränkungen mit Wirkung zum 15.06.2020 aufgehoben. Die Abstands- und Hygieneregelungen müssen aber weiterhin beachtet werden. Öffentliche und private Veranstaltungen können mit bis zu 1.000 Teilnehmern unter Auflagen wieder stattfinden. Dazu gehört die Erstellung eines Hygienekonzepts, dass bei Veranstaltungen und Versammlungen unter freiem Himmel die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellt und den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmer steuert. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft gesorgt und eine Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nicht getragen werden, wird aber weiterhin empfohlen.

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Bremen

In Bremen sind Großveranstaltungen im Freien mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis mindestens 31.08.2020 verboten. In geschlossenen Räumen gilt dieses Verbot bereits ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen. Kleinere Veranstaltungen sind ab 01.06.2020 wieder möglich. Unter freiem Himmel dürfen nun 50 und in geschlossenen Räumen 20 Personen zusammen feiern. Es gelten allerdings strenge Schutz- und Hygienevorschriften. Der Mindestabstand von 1,50m muss gewährleistet sein und die veranstaltende Person muss ein Hygienekonzept vorhalten.

Hamburg

In Hamburg dürfen seit dem 13.05.2020 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten wieder zusammen kommen ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50m einhalten zu müssen. Dabei soll die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten werden. Die Beschränkungen gelten gleichermaßen für Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit als auch für Feiern in privaten Räumen und im Bereich Gastronomie. 

Gastronomiebetriebe und Hotels dürfen seit dem 13.05.2020 unter Auflagen öffnen. Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl ab 1.000 Personen sind bis mindestens 31.08.2020 verboten. Live-Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel mit weniger als 50 Teilnehmern sind ab 01.06.2020 wieder erlaubt.

Hessen

In Hessen dürfen sich seit 09.05.2020 die Angehörigen von zwei verschiedenen Haushalten wieder in der Öffentlichkeit treffen. Außerdem sind seit dem auch Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen unter strengen Auflagen wieder erlaubt. In Ausnahmefällen können die Behörden auch eine größere Teilnehmerzahl erlauben. Großveranstaltungen sind aber bis mindestens 31.08.2020 weiterhin untersagt. 

Für erlaubte Veranstaltungen gelten folgende Auflagen: 

  • Es muss ein Hygienekonzept vorliegen und es muss Aushänge zu Abstands- und Hygieneregeln geben.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen muss sichergestellt werden, sofern diese Personen nicht in einem Hausstand leben oder Trennvorrichtungen aufgestellt sind.
  • Persönliche Nahkontakte (zum Beispiel Händeschütteln oder Umarmungen) müssen vermieden werden.
  • Hygieneregeln (Händewaschen, Husten- und Nies-Etiquette) müssen eingehalten werden.
  • Hygieneartikel, insbesondere Desinfektionsmittel, müssen zur Verfügung gestellt werden.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen müssen nur getragen werden, wenn es im Einzelfall notwendig ist.
  • Händekontaktflächen (zum Beispiel Türklinken) müssen regelmäßig desinfiziert werden.
  • Die Veranstaltungsräume müssen regelmäßig intensiv gelüftet werden, Veranstaltungen im Freien sollten bevorzugt werden.
  • Die Personenanzahl ist anhand der Quadratmeter des Veranstaltungsortes zu begrenzen.
  • Maximal 100 Personen dürfen an der Veranstaltung teilnehmen.
  • Es muss eine Teilnehmerliste mit Kontaktdaten unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen geführt werden.
  • Die Einhaltung der vorangegangenen Regelungen durch alle Teilnehmenden muss zu jeder Zeit gewährleistet werden. Die Verantwortung für die Einhaltung trägt der Veranstalter/Gastgeber.

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind Gruppenfeiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie in privaten Einrichtungen nach wie vor untersagt. Ausgenommen von diesem Verbot sind Zusammenkünfte aus familiären Anlässen, wie zum Beispiel Hochzeiten, Geburtstage, private Einschulungsfeiern oder Trauerfeiern. Diese Anlässe können mit bis zu 30 Personen entweder zuhause oder in einer gastronomischen Einrichtung gefeiert werden. Dabei muss eine Anwesenheitsliste mit Kontaktdaten geführt und für mindestens vier Wochen aufbewahrt werden.

Für Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen gelten folgende Regelungen: Sie bleiben mit über 200 Personen in geschlossenen Räumen und über 500 Personen unter freiem Himmel bis 31.08.2020 verboten. Gleiches gilt unabhängig von der Teilnehmerzahl für Volksfeste, größere Sport­veranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen. Allerdings dürfen seit 18.05.2020 Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit maximal 75 Teilnehmern sowie Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 150 teilnehmenden Personen im Einervenehmen mit der zuständigen Gesundheits­behörde stattfinden. 

Dafür gelten folgende Auflagen: 

  • Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands von 1,50m
  • Vorhandensein eines Sitzplatz für jeden Teilnehmer 
  • Beachtung der hygienischen Anforderungen
  • Empfehlung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Erfassung einer Anwesenheitsliste mit mindestens folgenden Angaben: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer
  • Das Angebot von Speisen und Getränken ist untersagt

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Niedersachsen

In Niedersachsen sind Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern vom Verbot bis 31.08.2020 betroffen. Alle anderen Veranstaltungen sind weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Hochzeiten und Beerdigungen. Diese können mit einer Anzahl von maximal 50 Teilnehmern wieder stattfinden. Selbst die standesamtliche Trauung ist mit bis zu 50 Anwesenden möglich, sofern das die örtlichen Gegebenheiten des Standesamtes erlauben. 

Für Feiern in einem Restaurant gelten die allgemeinen Regelungen für Gastronomiebetriebe. Diese besagen: 

  • Es dürfen maximal 50 Prozent der Sitzplätze gleichzeitig belegt werden. 
  • Im Gastraum muss zwischen den Tischen ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. 
  • Personal und Gäste müssen darauf achten, den Mindestabstand von 1,5m zu Personen, die nicht zum selben oder einem weiteren Hausstand gehören, einzuhalten. 
  • Das Service-Personal muss einen Mund-Nase-Schutz tragen. 
  • Die Betreiber der Gaststätte müssen eine Gästeliste mit Familiennamen, Vornamen, vollständiger Anschrift, Telefonnummer sowie Zeitpunkt des Betretens und des Verlassens dokumentieren. 
  • Essen darf nur am Tisch serviert werden, Selbstbedienung ist nur bei Ausgabe von fertigen Tellergerichten möglich. Buffets oder offene Salatinseln zur Selbstbedienung sind nicht erlaubt. Offene Küchen sind generell nicht gestattet.
  • Die Gäste müssen über den betrieblichen Infektionsschutz und das angewendete Hygienekonzept per Aushang informiert werden.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gelten seiten 11.05.2020 gelockerte Kontaktbeschränkungen. Seitdem dürfen sich die Personen aus zwei verschiedenen Haushalten wieder in der Öffentlichkeit treffen. Auch können Gastronomiebetriebe und Hotels wieder öffnen, wenn sie die Einhaltung der Abstandsregelung und Kontaktbeschränkungen garantieren können. 

Außerdem gilt: Großveranstaltungen bleiben bis 31.08.2020 verboten. Private Feiern wie Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage sind nun aber mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt. Wichtig ist, dass Hygieneregeln eingehalten werden und eine Datenerfassung der Gäste erfolgt. Öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen sind mit bis zu 100 Personen gestattet. Dabei gilt es weiterhin 1,5m Mindestabstand einzuhalten und die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer zu ermöglichen.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz wurde für die Bereiche Gastronomie, Hotellerie und Tourismus ein 3-Stufen-Plan beschlossen. Entsprechend dürfen Gastronomiebetriebe seit dem 13.05.2020 unter Auflagen wieder öffnen. Kulturbetriebe dürfen seit dem 27.05.2020 wieder an den Start gehen. Großveranstaltungen bleiben bis 31.08.2020 verboten. Außenveranstaltungen mit maximal 100 Menschen sind seit dem 27.05.2020 wieder möglich. Vom 10.06.2020 an werde die Personenbegrenzung auf 250 angehoben. Innenveranstaltungen sollen ab 10.06.2020 mit bis zu 75 Menschen wieder möglich sein und ab dem 24.06.2020 dürfen drinnen dann bis zu 150 Menschen wieder zusammen feiern. Dabei müssen die notwendigen Schutzmaßnahmen beachtet werden. Es gilt das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,50m und die Erstellung einer Teilnehmerliste.

Saarland

Im Saarland sind Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 bis 31.08.2020 verboten. Veranstaltungen, Ansammlungen und Zusammenkünfte mit mehr als 10 teilnehmenden Personen bleiben bis einschließlich 14. Juni verboten. Ab 15.06.2020 sind dann Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 100 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen wieder möglich. Dabei sind folgende Anforderungen zu berücksichtigen: 

  • Meldung von Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen (außer innerhalb des familiären Bezugskreises) an die Ortspolizeibehörde
  • Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Teilnehmer
  • Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50m
  • Beachtung infektionsschutzrechtlicher Auflagen

Ausnahmeregelungen können unter Umständen von der Ortspolizeibehörde erteilt werden, sofern diese im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht unbedenklich sind.

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Sachsen

Großveranstaltungen sind in Sachsen bis 31.08.2020 verboten. Hochzeiten und Familienfeiern in Gastronomiebetrieben oder in von Dritten überlassenen Räumlichkeiten sind mit bis zu 50 Teilnehmern seit dem 06.06.2020 wieder erlaubt, sofern die Hygieneregeln (siehe hier https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Allgemeinverfuegung-Hygienemassnahmen-2020-05-12.pdf) eingehalten werden können. Für Feiern und Treffen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten gibt es keine Teilnehmerbegrenzung. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wird aber dringend empfohlen.Gastronomie- und Tourismusbetriebe dürfen seit dem 15.05.2020 unter Auflagen öffnen. Gleiches gilt für Kulturbetriebe. Diese dürfen nun ebenfalls wieder an den Start gehen. Das heißt, Konzerte, Theateraufführungen und sogar Festivals sind seit 15.05.2020 wieder möglich. Voraussetzung ist jedoch, dass Abstands- und Hygieneregelungen beachtet werden. 

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind Familienfeiern und Veranstaltungen mit maximal 20 Teilnehmern seit dem 28.05.2020 wieder erlaubt. Bei Hochzeiten und Beerdigungen sowie Familienfeiern, die fachkundig organisiert werden, dürfen sogar bis zu 100 Menschen wieder zusammenkommen, ab 01.07.2020 bis zu 250 Teilnehmer. Dabei gelten folgende Auflagen:

  • Einhaltung eines Mindestabstand von 1,5m
  • Erfassung einer Anwesenheitsliste mit mindestens folgenden Angaben: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer
  • Ausschluss von Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-​19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen
  •  Abfrage der Teilnehmenden, ob diese innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Staat, der nicht der Staatengruppe nach § 1 Abs. 4 der SARS-​CoV-2-Quarantäneverordnung angehört (Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland) , zurückgekehrt sind oder ob sie in Kontakt zu Rückkehrern standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten
  • Ausschluss von Teilnehmern, die die zuvor genannte Abfrage mit ja beantworten
  • Information der Teilnehmer über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand halten und Husten-​und Nies-​Etikette
  • Einhaltung eines verstärkten Reinigungs-​ und Desinfektionsverhaltens inkl. Erstellung eines entsprechenden Konzepts
  • Vermeidung von Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere Warteschlangen
  • Beschränkung des Miteinander-​Tanzen ist auf den Personenkreis der Angehörigen eines anderen Hausstandes oder nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bleiben weiterhin bis 31.08.2020 verboten. 

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind Veranstaltungen mit bis 50 Teilnehmern unter freiem Himmel erlaubt. Es gelten jedoch strenge Auflagen. So muss der Veranstalter die Kontaktdaten der Teilnehmer erfassen und die Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,50m ermöglichen. Treffen und Feiern auf bis zu 10 Personen oder zwei Hausstände beschränkt. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bleiben bis zum 31.08.2020 verboten. Gastronomie-, Hotellerie- und Tourismusbetriebe dürfen seit dem 18.05.2020 wieder öffnen. 

Thüringen

Die Landesregierung Thüringen hat am 09.06.2020 eine neue Corona-Verordnung erlassen, die mit Wirkung zum 13.06.2020 in Kraft tritt. Das Besondere daran: Rechtlich verbindende Kontaktbeschränkungen werden damit komplett aufgehoben. Die alten Regelungen bleiben als Empfehlung erhalten. So sollten alle Menschen ihre Kontakte zu anderen Personen möglichst gering halten und wenn möglich sich nur mit Personen eines weiteren Hausstandes oder aber maximal zu zehnt zu treffen. Außerdem bleibt das Abstandsgebot von 1,50m bestehen und die Infektionsschutzregeln müssen bei bestimmten Menschenansammlungen weiterhin eingehalten werden. 

Private Feiern wie Familienfeste, Geburtstage und Hochzeiten sind wieder erlaubt. Allerdings muss ab einer Personenzahl von mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 75 Personen unter freiem Himmel die Veranstaltung 48 Stunden im Voraus beim zuständigen Landkreis oder der kreisfreien Stadt gemeldet werden. Zusätzlich sind geeignete Infektionsschutzvorkehrungen zu treffen und die Kontaktverfolgung sicherzustellen. Die Verantwortung dafür trägt der Veranstalter.

Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern bleiben bis 31.08.2020 verboten. 

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FAQs

Corona: Was gilt als Großveranstaltung?

Großveranstaltungen sind bis mindestens 31. August 2020 verboten. Welche Veranstaltungen von diesem Verbot betroffen sind, darüber entscheiden die Bundesländer selbst. 

Entsprechend gelten vielerorts unterschiedliche Regelungen. In den meisten Bundesländern gilt eine Veranstaltung mit über 1.000 Teilnehmern als eine Großveranstaltung. Was im Einzelfall gilt, erfährst du hier in diesem Artikel.

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Quellen: 

  • https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/private-feiern-unter-auflagen-wieder-erlaubt/
  • https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php
  • https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/#headline_1_5
  • https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.666081.de
  • https://www.gesetzblatt.bremen.de/fastmedia/832/2020_05_26_GBl_Nr_0043_signed.pdf
  • https://www.hamburg.de/coronavirus/
  • https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/unser-plan-fuer-hessen
  • https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs/#Familienfeiern
  • https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/neuer-alltag-mit-dem-coronavirus-188010.html
  • https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/ministerpraesident-armin-laschet-stellt-nordrhein-westfalen-plan-vor
  • https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/News/detail/infektionsgeschehen-kontrollieren-und-mit-lockerungen-perspektiven-fuer-familien-und-gastronomie-scha-1/
  • https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/corona-zukunftsperspektive-rheinland-pfalz-100.html
  • https://corona.saarland.de/DE/service/massnahmen/verordnung-stand-2020-04-17.html#doc0ed061d5-14d4-4aef-a68d-6f0bcc720a4bbodyText1
  • https://www.coronavirus.sachsen.de/
  • https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Sonstige_Webprojekte/Corona-Portal/Dokumente/4._EindaemmungsVO.pdf
  • https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/I/_startseite/Artikel2020/II/200507_mp_corona_landtag.html
  • https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-covid-neue-regeln-verordnung-100.html